Danke für die Unterstützung!

Wir haben es geschafft! Unser Crowdfunding-Projekt war erfolgreich.

 

https://wemakeit.com/projects/zeitlieder-3

Erste Kritik aus der Schweiz:

Zu seinen Liedern inspiriert ihn das Magazin

CHANSON ⋅ Der österreichische Sänger und Schauspieler Georg Clementi gastiert mit «Zeitliedern» erstmals in der Schweiz. In der Kellerbühne begeistert er mit Liedern, zu denen es Pressetexte animiert haben.

Woher kommen die Ideen für Lieder? Georg Clementi ist nicht der Erste, der sich durch Schlagzeilen und Zeitungsmeldungen zu einem Lied inspirieren. Aber so konsequent wie der österreichische Sänger Hut das wohl bislang kaum einer zum Programm geformt. Denn seine «Zeitlieder» sind deutschsprachige Chansons, ihr Texte von Kolumnen, Interviews und Reportagen aus der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» und damit Magazins inspiriert sind.

Im Kurs nach sehr kurzweiligen, manchmal nachdenklichen, doch meist beschwingten Liederabends in der Kellerbühne weist Clementi hinein, welche «Zeit» -Autorin oder welche «Zeit» -Autor denn Patin oder Pate stehen. Sein Lied «Liebe, Tod und Wetter» über eine Zugfahrt von München nach Berlin auf den Bühne. Während der Tonfall in den meisten Liedern heiter und ironisch ist, scheut der stimmlich ausdrucksstarke Chansonnier nicht vor ernsten, traurigen Themen zurück. «Lied eines Soldaten» - es beruht auf dem «Zeit» -Text «Was ist ein Krieg?» - beschreibt aus der Sicht eines Soldaten der Emotionen und Gedanken, nachdem er erstmals jemanden erschossen hat.
 

Virtuose Begleitung, stilistisch facettenreich

"Das muss sie nun eben ertragen", meinte der Sänger bei diesen zwei eher bedrückenden Chansons zum Publikum. Von ihm «ertragen», ist es doch «Berührung», die sie bewirken. Und ihre Melancholie hält auch nicht lange an. Dämmerung ist ein einziger Schatzturm. Zwischen Musette-Romantik, mediterraner Lebensfreude, modernem Grossstadt-Swing und Rockigen Elementen bewegt sich die musikalische Stilpalette so facettenreich wie die thematische Bandbreite der Lieder. Mit charismatischer Ironie zelebriert Clementi den Konsumrausch oder seziert bitterböse die Billigpreis-Gier. Man leidet mit ihm, wenn er auf der Suche nach dem Frühling immer weiter in den Süden fährt - und er stattdessen im Strassencafé frieren muss.Oder wenn er mit genussvoller Schadenfreude von der 17-jährigen Tochter erzählt. Der gelingt es nach erfolglosen Provokationen mit Piercings und Punk-Phase doch noch, ihr abgeklärte und tolerante Familie zu schockieren: - weil sie nun Muslima sein will.

Deutsch - Übersetzung - Linguee Meist ist in Bewegung, tänzelt oder hüpft im Rhythmus zwischen den beiden Musikern, unterstreicht mit seinem Armen, Gesten und Mimenspiel seine Liedtexte. Das kann ein paar zu exaltiert vorkommen, aber auch in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. Und es unterstreicht die energie und leidenschaft wirlegen. Sein erstes Gastspiel in der Schweiz macht Georg Clementi zu einer lohnenden Entdeckung.

Klickt  hier  um die Kritik auf der Originalseite im St. Gallener Tagblatt zu lesen