Pressetexte

 

Über die ZEITLIEDER allgemein

Georg Clementi ist Liedermacher, Chansonnier, Geschichtenerzähler und Ver(s)zauberer: Mit seinen Zeitliedern singt er sich von Erfolg zu Erfolg und heimst Chanson-Preise ein. Begleitet von Bojana Popovicki am Akkordeon und Ossy Pardeller an der Gitarre zeichnet Clementi mit Liedern, die ins Herz, ins Hirn und unter die Haut gehen, ein poetisches Bild des Zeitgeschehens. Hierzu lässt er sich von Artikeln, Schlagzeilen und Gedankensplittern inspirieren. Fernab von Kitsch und Klischees amüsiert, verführt und berührt er sein Publikum. Ein echtes Bühnenereignis! 

„Dieser Mann ist ein Magier. Er zaubert im Handumdrehen ein Lächeln in die Gesichter des Publikums.“ Salzburger Nachrichten

„Selbst Martenstein-Kolumnen singt er, mit eingesprungenem Schluss-Akkord und einem kecken Lachen. Das ist sinnlich und berührend und witzig zugleich. Auch weil seine Musiker ganz wunderbare, virtuose Musik machen.“ Main-Post Würzburg

 

 

Zeitlieder 3

Lieder zur Förderung der emotionalen Intelligenz

Georg Clementi macht großes Kopf-Kino, oder besser Kopf-Theater. Es verwundert nicht, dass das dritte Zeitlieder-Programm vom Salzburger Landestheater produziert wurde und dort seine Premiere erlebte.

Clementi will nur eines: Aus sich raus und tief in die Welt anderer rein. Dafür schlüpft er mit seinen Zeitliedern in erstaunliche Rollen.

Im Lied „Auf der A3“ treten ein bulgarischer Leiharbeiter, ein Oberstudienrat, ein Drogendealer und ein Flüchtling auf, obwohl es in dem Chanson um nichts anderes als um Liebe geht. „Küsse die Hand“ heißt sein Beitrag zur MeToo-Debatte und Clementi singt mit viel Humor als großes Machoschwein und geilste Stimme im Männergesangsverein. Er kann blutjung oder 80 sein („Lied einer alten Frau“), arm oder reich („Der Erbe“) und voller Selbstironie, denn „es geschieht ja nur ganz selten, dass man wirklich etwas weiß“, wie es im „Loblied auf die Farbe Grau“ heißt. Clementi ist „Lazarus“, der Jesus eine Standpauke hält, weil er gar nicht wiederauferstehen will. Er hängt als Flüchtling an einem nordafrikanischen Grenzzaun und beneidet die Zugvögel („Flügellos“).

All das ohne Kitsch und Plattitüden. Selbst wenn er eine Liebeserklärung macht: „Keine isst Spaghetti so wie du“. Er spielt den linksliberalen Demokraten und singt: „Ich will, dass alles wieder einfach ist und dass mittendrin die Mitte ist, die Faschisten nicht und kein Rassist. Ich will nur meinen Fairtrade Kaffee!“. Und keiner weiß genau ob das wahre Sehnsucht ist oder doch nur Parodie.

Wenn Clementi die aktuellsten Themen der ZEIT zu Songtexten verarbeitet  und packende Musik daraus macht, klingt Bojana Popovickis Akkordeon temperamentvoll und schicksalsschwer wie der serbische Balkan und Ossy Pardellers Gitarre elegant und majestätisch wie die Südtiroler Dolomiten. Dann heißt es: Hingehen, zuhören, mitleben!

 

Das "Zeitlieder 2" - Programm

Lieder am Puls der Zeit und trotzdem von zeitloser Schönheit

"Kunstvoll vereinen sich Traditionelles und Kontemporäres in den Liedtexten wie brillanten Interpretationen Georg Clementis. Perfekt zudem Aura und Aroma des "Zeit(geist)lieder 2"- Albums. Verneigungswürdig.", schrieb Jochen Arlt, Nominator & Juror vom "Preis der deutschen Schallplattenkritik".
Clementi zeichnet ein poetisches Bild des aktuellen Zeitgeschehens. Aus überraschenden Perspektiven singt er in bester Schauspielermanier über Konsumüberdruss und Sommerhysterie, über Massentierhaltung und Emanzipation. Clementi präsentiert ein Lied über den Erschöpfungszustand der jungen Generation („Anna“) und ein Loblied aufs „Nichtstun“. Er folgt Gott in den Urlaub („Ich wollte beten“) und entlarvt die Kommerzialisierung des Traums vom vermeintlich idyllischen Landleben („Landlust“). Und dann sind da noch die Lieder zum Träumen und Verschnaufen: „Da gibt es einen Platz, da scheint die Sonne drauf...“
Das Kleinkunstmagazin „Ein Achtel Lorbeerblatt“ erklärte Georg Clementis neues Album zur CD des Monats und schrieb darüber: „Die Themenvielfalt ist vorbildlich...“  und „...wie er als Streifenpolizist in 'Der Himmel über Berlin' die sozialen Kontraste in den Szene-Kiezen schildert, hat große Klasse. Auch natürlich weil seine Musiker auf bestechendem Niveau miteinander musizieren. Dieses kleine kammermusikalische Ensemble tänzelt und hüpft und hält inne, dass es eine reine Hörfreude ist.“

Das 1. "Zeitlieder" - Konzertprogramm

Lieder auf der Höhe der Zeit

„Trotz der exzellenten deutschen Texte gelingt Georg Clementi so etwas wie südländische Leichtigkeit und auch in den kritischsten Liedern schwingt noch eine ansteckende Lebenslust mit. Mit den "Zeitliedern" ist ihm ein Clou gelungen. Die Entdeckung des Jahres“, verkündete Mirjam Jessa im Kultursender Ö1.
In seinem ersten Zeitlieder-Programm nimmt Georg Clementi das Publikum mit auf eine außergewöhnliche musikalische Reise. Wie im Rausch beginnt sie in einem kleinen Bistro auf dem Montmartre („Blau wie die Seine“), führt im Zug quer durch Deutschland („Liebe, Tod und Wetter“) bis nach Sibirien („Es gibt bessere Orte für eine Nierenkolik als die ostsibirische Wildnis“), macht Halt in einem Auffanglager für junge Flüchtlinge („Der Kinderknast von Lesbos“) und endet in der Stadt, in der der gebürtige Südtiroler lebt („Salzburg im Schnee“). Das ist geistreich und witzig, das ist voll Sinn und Sinnlichkeit.
Clementi singt von Sehnsuchtsorten im Süden („Ich träume“) genauso wie von Erlebnissen im Krieg („Lied eines Soldaten“), er schlüpft in die Rolle eines Bettlers („Sind die Erdbeeren reif“) und in die einer rebellierenden Jugendlichen („Das Kopftuch“). Bojana Popovicki und Ossy Pardeller begleiten ihn mit eingängigen Melodien am Akkordeon und virtuosen Gitarrenriffs, wenn er vom Mord an Pier Paolo Pasolini („Das Meer ist ein Versprechen“) so berührend singt wie von der „Heimat“, vom Liebesspiel der Tauben („Sie tuns schon wieder“) so leidenschaftlich wie vom Frühling.