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Kritiken

31.03.2017 - St. Galler Tagblatt

Zu seinen Liedern inspiriert ihn das Magazin

CHANSON ⋅ Der österreichische Sänger und Schauspieler Georg Clementi gastiert mit «Zeitliedern» erstmals in der Schweiz. In der Kellerbühne begeistert er mit Liedern, zu denen ihn Pressetexte animiert haben.

Woher kommen die Ideen für Lieder? Georg Clementi ist freilich nicht der Erste, der sich durch Schlagzeilen und Zeitungsmeldungen zu einem Lied inspirieren liess. Aber so konsequent wie der österreichische Sänger hat das wohl bislang kaum einer zum Programm geformt. Denn seine «Zeitlieder» sind deutschsprachige Chansons, deren Texte von Kolumnen, Interviews und Reportagen aus der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit» und ihres Magazins inspiriert sind.

Im Verlauf des sehr kurzweiligen, manchmal nachdenklichen, doch meist beschwingten Liederabends in der Kellerbühne weist Clementi darauf hin, welche «Zeit»-Autorin oder welcher «Zeit»-Autor denn Patin oder Pate stand. Sein Lied «Liebe, Tod und Wetter» über eine Zugfahrt von München nach Berlin beispielsweise war der Titel eines Interviews – es inspirierte den Musiker zu einem Chansontext über ein langes Gespräch im Zug. Während der Tonfall in den meisten Liedern heiter und ironisch ist, scheut der stimmlich ausdrucksstarke Chansonnier nicht vor ernsten, traurigen Themen zurück. «Lied eines Soldaten» – es beruht auf dem «Zeit»-Text «Was ist ein Krieg?» – beschreibt aus der Sicht eines Soldaten dessen Emotionen und Gedanken, nachdem er erstmals jemanden erschossen hat. Ebenso eindringlich «Der Kinderknast von Lesbos» über einen jugendlichen Flüchtling aus Afghanistan.
 

Virtuose Begleitung, stilistisch facettenreich

«Das müssen sie nun eben ertragen», meinte der Sänger bei diesen zwei eher bedrückenden Chansons zum Publikum. Von wegen «ertragen», ist es doch «Berührtheit», die sie bewirken. Und ihre Melancholie hält auch nicht lange an. Dafür ist Clementi ein viel zu charmanter Wirbelwind und seine Musiker Ossy Pardeller (Gitarren) und Sigrid Gerlach-Waltenberger (Akkordeon) – aus ihrer Feder stammen die meisten Kompositionen – viel zu virtuos. Zwischen Musette-Romantik, mediterraner Lebensfreude, modernem Grossstadt-Swing und rockigen Elementen bewegt sich die musikalische Stilpalette so facettenreich wie die thematische Bandbreite der Lieder. Mit charismatischer Ironie zelebriert Clementi den Konsumrausch oder seziert bitterböse die Billigpreis-Gier. Man leidet mit ihm, wenn er auf der Suche nach dem Frühling immer weiter in den Süden fährt – und er stattdessen im Strassencafé frieren muss. Oder wenn er mit genussvoller Schadenfreude von der 17-jährigen Tochter erzählt. Der gelingt es nach erfolglosen Provokationen mit Piercings und Punk-Phase doch noch, ihr abgeklärte und tolerante Familie zu schockieren: – weil sie nun Muslima sein will.

Was das Trio von etlichen Chansonabenden abhebt, ist zudem die ansteckende Präsenz von Clementi, der seinen Zweitberuf als Schauspieler voll zur Geltung bringen kann: kaum ein Lied, bei dem er still sitzt. Meist ist er in Bewegung, tänzelt oder hüpft im Rhythmus zwischen den beiden Musikern, unterstreicht mit seinen Armen, Gesten und Mimenspiel seine Liedtexte. Das kann einem teilweise ein wenig zu exaltiert vorkommen, scheint ihm aber ganz in Fleisch und Blut übergegangen zu sein. Und es unterstreicht die Energie und Leidenschaft seines Auftritts. Sein erstes Gastspiel in der Schweiz macht Georg Clementi zu einer lohnenden Entdeckung.

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Autor: - Andreas Stock

29.01.2017 - Main Post

Würzburg

Georg Clementi, der wunderbare Artikelsänger

Ob Georg Clementi inzwischen ein Gratis-Abo von der „Zeit“ hat? Ein lebenslanges? Denn wie könnte man schöner für die Wochenzeitung werben, für ihre Reportagen und Kolumnen, als mit solch Liedern und Chansons, wie Clementi sie singt? Ja, doch. Der österreichische Liedermacher und Schauspieler singt Artikel, Schlagzeilen, Interviews. Zumindest lässt er sich von ihnen inspirieren und leiten und macht mit Akkordeonistin Sigrid Gerlach und Gitarrist Ossy Pardeller geistreiche, sinnliche, ausdrucksvolle Musik daraus. Mal federleicht und spritzig, mal melancholisch, mal kritisch und bittertraurig.

Von Ado Schlier empfohlen

Zu erleben am Samstag im Würzburger Bockshorn. Ado Schlier, 30 Jahre lang Leiter von „Songs an einem Sommerabend“ auf Kloster Banz, hatte den Theaterchefs den Chansonnier aus Salzburg nachdrücklich empfohlen. Und das Ehepaar Repiscus wird die Einladung zum Gastspiel wohl kaum bereut haben. Sehr eigen, sehr besonders ist, was Georg Clementi macht. Und sehr eindrücklich schön.

Denn mögen die Texte auf Artikel mit oft ernsten, schweren Themen zurückgehen, auf aktuelle Konflikte – Clementi füllt sie oft genug tänzelnd, tanzend mit Leichtigkeit und zeitlosem Lebensfrohsinn. „Liebe, Tod und Wetter“ war mal eine Hommage von Zeit-Autor Andreas Dresen an den Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase überschrieben. Bei solch einem Titel, „da muss man doch einen Song schreiben“. Genauso wie über die (Reise-)Reportagen „Nächste Abfahrt Frühling“ oder „Salzburg im Schnee“.

Erschütterde Reportagen vertont - und Kolumnen auch

Und wenn dem 47-jährigen Liedermacher eine Reportage nicht mehr aus dem Kopf geht wie die über den „Kinderknast von Lesbos“, wo 1000 junge Flüchtlinge kurz vor dem Ziel Europa im Schlauchboot gefasst sich Matratzen für 300 teilen . . . Oder wenn ihn eine Geschichte so aufwühlt wie die über den Soldaten, der nach der Wahrheit sucht, die Opfer der Widersprüche wurde, und nach dem Sinn, der im Töten verloren ging – dann singt er darüber auch. Durchdringend und erschütternd. „Und Sie“, sagt er zu seinen Zuhörer dann, „Sie müssen es jetzt ertragen“.

Selbst Martenstein-Kolumnen singt er, mit eingesprungenem Schlussakkord und einem kecken Lachen. Was Clementi da macht, wie er es macht, das ist sinnlich und berührend und witzig zugleich. Auch weil Sigrid Gerlach-Waltenberger, die die Melodien schrieb, und Ossy Pardeller dazu ganz wunderbare, virtuose Musik machen.

Die Ausbeutung der Supermarktkassiererin durch unsere Gier nach „Hauptsache billig“, Pubertät und Fernweh und die Ermordung Pasolinis – alles singt, spielt, lebt, interpretiert Georg Clementi aus. Wütend und liebevoll, frech und einfühlsam und theatralisch in Mimik und Ton. Ein Ereignis! Und, ach ja: Die „Zeitlieder“ gibt es auch auf zwei CDs. Den Hamburger Verlag und seine Schreiber kann es freuen.

 

Autor: - Alice Natter

19.11.2016 - Allgemeine Zeitung Rhein Main Presse

Liedrepertoire aus Presseschnipseln: Georg Clementi und Band im SWR-Funkhaus in Mainz

MAINZ - Es war einmal eine Wochenzeitung in einer Hansestadt, geführt von einer resoluten Gräfin aus Ostpreußen. Schillernde Gestalten bevölkerten die Redaktion; etwa der Feuilletonchef, der in seinen Tagebüchern über eine Affäre mit Rudolf Nurejew, die Gedanken beflügelnde Wirkung von siebenmaliger Masturbation pro Tag und das Spannungsfeld zwischen Hirn und Hoden schrieb. Nachdem diese Akteure abgetreten waren, hatte die Zeitung zu kämpfen, um sich eine gewisse Relevanz zu erhalten.

Seelenvolle Chansons, vertont mit Akkordeon

Nun fügte es sich vor einigen Jahren in Salzburg, dass ein Südtiroler Schauspieler und Musiker begann, Liedtexte zu schreiben, welche allesamt auf Artikeln aus dem hanseatischen Wochenblatt beruhen, und eine akkordeonspielende Freundin sie vertonte. Das erscheint zunächst seltsam; die „Zeitlieder“, die Georg Clementi und seine Mitstreiter jetzt im Funkhaus des SWR vorstellten, füllen bereits zwei Alben, das dritte ist in Arbeit. Tatsächlich sind sie eine Sammlung von seelenvollen Chansons, die unterschiedlichste Lebensbereiche zum Thema haben.

In Mainz betritt Clementi sehr elegant gekleidet die Bühne, gefolgt von der Akkordeonistin Sigrid Gerlach und dem Gitarristen Ossy Pardeller, der seinen Einstand beim Ensemble feiert. Eine Hymne auf Paris eröffnet das Programm; „Blau wie die Seine“ ist selbstredend vom Stil der Legenden Charles Aznavour und Jacques Brel angehaucht, Clementi fügt aber etwas Eigenständiges hinzu. Absolut authentisch wirkt die Darbietung. Kurzweilig ist die Moderation, zum Publikum nimmt der Sänger Blickkontakt auf und würzt seinen Vortag mit Anekdoten. Gerlach und Pardeller begleiten ihn groovend, oft minimalistisch, bringen aber auch schöne Solopassagen. Ihr Mienenspiel untermalt die Musik, Gerlachs Lächeln ist so humorvoll wie süffisant, Pardeller sieht aus wie ein Zechkumpan Franz Schuberts.

Es entsteht eine Atmosphäre zwischen Kaffee- und Wirtshaus, in welcher düsterste Themen nicht ausgespart werden. Als Clementi in diesem Rahmen über den „Kinderknast von Lesbos“ singt, wagt er eine Gratwanderung: Die Performance kippt dabei nicht, weil dem Südtiroler jede Form von Gesinnungsterrorismus fremd ist. Höhepunkte sind „Salzburg im Schnee“ und „Das Meer ist ein Versprechen“, eine Verneigung vor Pier Paolo Pasolini.

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Autor: - Manuel Wenda

12.04.2016 - Südwest-Presse

südwest-presse 2016

Autor: - Dennis Scheu

12.04.2016 - Schwarzwälder Bote

Schwarzwälder Bote 2016

Autor: - Wolfgang Trenkle

18.10.2015 - Mitteldeutsche Zeitung

 Lieder, die so schön waren, dass die Zeit stillstand

   Vertontes Zeitgeschehen: Georg Clementi sang in Sangerhausen seine mehrfach preisgekrönten „Zeitlieder“ 

Der österreichische Schauspieler, Regisseur und Chansonnier Georg Clementi gastierte am Samstag auf Einladung des Freundes- und Förderkreises der Kreismusikschule Mansfeld-Südharz im Wettiner Saal der Musikschule, um sein mehrfach preisgekröntes Zeitliederprogramm vorzustellen.

Gleich beim ersten Lied wurde dem  Publikum klar, dass es nicht nur mit einem Liedermacher,  Chansonnier und Geschichtenerzähler zu tun hat, sondern mit einem wahren  Zauberer.

„Das ist ein Magier, welcher jeden unwillkürlich in seinen Bann zieht.“ (Manfred Kieling)

Mit Charme und Hingabe verzauberte der Künstler zwei Stunden lang seine Konzertbesucher, die das Verrinnen der Zeit durch das Charisma des Sängers nicht bemerkten. Clementi spielte, sang und lebte auf der Bühne. Mit jeder Faser und einer Authentizität, die nicht mehr oft zu finden ist.

Inspiriert von der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ kreierte der gebürtige Südtiroler geistreiche und feinsinnige  Chansontexte,  die ins Herz, ins Hirn und unter die Haut gehen und den Zeitgeist widerspiegeln.

Die musikalische Reise des Sängers begann in einem kleinen Bistro auf dem Montmartre („Blau wie die Seine“), führte im Zug quer durch Deutschland („Liebe, Tod und Wetter“) bis nach Sibirien („Es gibt bessere Orte für eine Nierenkolik als die ostsibirische Wildnis“), machte Halt in einem Auffanglager für junge Flüchtlinge („Der Kinderknast von Lesbos“) und endete in der Stadt, in der der gebürtige Südtiroler lebt („Salzburg im Schnee“).  Clementis Lieder erzählen vom alltäglichen Leben, von Anna, die zwischen Schein und Wirklichkeit, zwischen Facebook-Glamourgirl und Depressionen hin- und herpendelt, von Pubertätsleid, Konsumüberdruss, der Sehnsucht nach Liebe („Sie tun’s schon wieder“), aber auch von Krieg, Heimat, Gedankenlosigkeit und Gier („Ich kann nur billig“). Die Themenvielfalt schien grenzenlos und jeder Zuhörer konnte sich und seine Befindlichkeiten in einem der intelligenten Texte wiederentdecken.

Mit Sigrid Gerlach (Akkordeonistin und Komponistin vieler Zeitlieder) und Tom Reif (Gitarrist und Arrangeur der Songs) standen dem Sänger zwei hochkarätige Musiker zur Seite,  die den Texten eingängige Melodien mit Ohrwurmqualität verliehen sowie diese mit hochwertigen und abwechslungsreichen Arrangements  versahen und den Konzertabend zu einem wahren und nachhaltigen Bühnenereignis für die Besucher werden ließen.   

„Ein Genuss für Geist und Seele, auf den ich zurückblicke.“ (Georg Pfeiffer)

Auch Steffen Jäsche, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises der Kreismusikschule Sangerhausen, zeigte sich begeistert von der hohen künstlerischen Qualität der Lieder, von ihrer Poesie und Melancholie sowie ihrer südländischen Leichtigkeit, die auch in den kritischsten Songs mitschwang, so dass er es sich nicht nehmen ließ, dem Salzburger Trio  bereits für 2017 wieder eine Einladung in die Berg- und Rosenstadt auszusprechen. 

Autor: - Beate Pfeiffer

06.10.2015 - Nürnberger Nachrichten

Nürnberger Nachrichten

Autor: - Claudia Schuller

11.08.2015 - Mittelbadische Zeitung

Mittelbadische Zeitung

Autor: - Oscar Sala

15.11.2014 - Ein Achtel Lorbeerblatt

Ist Echtheit Selbstzweck? Macht es eine Geschichte schlechter, wenn jemand anders sie entdeckt hat? Zweimal “nein”, sagt der österreichische Liedermacher Georg Clementi und legt mit “zeitlieder 2” die Ergebnisse eines faszinierenden Experiments vor: Jedes seiner achtzehn Lieder basiert auf einem ganz konkreten ZEIT-Artikel – journalistische Quelle und dichterische Verarbeitung sind auf www.zeitlieder.de direkt miteinander vergleichbar. Muss man sich erst mal trauen!

Wie bei jedem Experiment interessiert: Das Ergebnis. Was also hört ein unvoreingenommener Hörer auf “zeitlieder 2″?

Er hört zunächst einen mit allen Wassern gewaschenen Interpreten, dem die Theater- und Fernseherfahrung in jeder Silbe anzuhören ist. Clementis Sprechkunst und Gestaltungslust mag manchmal die Parodie streifen: Viel häufiger berührt, verführt und amüsiert sie. Diesem Mann kann man 70 Minuten zuhören, ohne auf die Uhr zu gucken.

Auch, natürlich, weil seine Musiker (Akkordeonistin Sigrid Gerlach-Waltenberger und Gitarrist Tom Reif sowie handverlesene Gäste) auf bestechendem Niveau miteinander musizieren. Dieses kleine kammermusikalische Ensemble ist tight wie jede Pop-Produktion, atmet dabei aber menschlich und tänzelt und hüpft und hält inne, dass es eine reine Hörfreude ist.

Und die Lieder? Tja. Natürlich jubiliert der Hörer, wenn ihm statt der üblichen Liedermacher-Themen der Gegenwart (Frauen, Handys, eh alles irgendwie sinnlos und so) Themen der Gegenwart vorgesetzt werden: Die Kommerzialisierung des Traums vom vermeintlich idyllischen Landleben etwa. Massentierhaltung in Deutschland, Massenabtreibungen unerwünschter Töchter in Asien. Oder: Pubertätsleid, Konsumüberdruss, Emanzipation. Die Themenvielfalt ist vorbildlich...

Wie Clementi als Streifenpolizist in “Unter dem Himmel über Berlin” nüchtern, sachlich und neutral die sozialen Kontraste in den Szene-Kiezen schildert, hat große Klasse. Genauso gut sind seine farbenreiche, Wort für Wort sofort Bild werdende Idylle “Da gibt es einen Platz” oder “Liebe, Tod und Wetter”, eine Würdigung des Geschichtenerzählers Wolfgang Kohlhaase .

In solchen Liedern finden ungewöhnliche Themen, exzellente Musik und virtuoser Vortrag zu einer unvergleichbaren Einheit zusammen – Experiment gelungen, CD des Monats!

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Autor: - Matthias Binner

12.11.2014 - Salzburger Nachrichten

Von Clementi bekommt man nie genug

Der reine, einfache Satz formt sich zu klar verständlichen Botschaften. Sie sind aufgeladen mit Klugheit und Charme. Die eingängigen Melodien, in die sie gut eingepackt sind, zwingen durch gnadenlose Leichtigkeit zum Mitsummen.
Wer Georg Clementis Chansons hört, stellt vor allem aber fest: Dieser Mann ist ein Magier. Er zaubert im Handumdrehen ein Lächeln in die Gesichter des Publikums. Der Zustand hält einen ganzen Abend lang an. Und bei manchem bleibt das Lächeln dauerhaft rund um die Mundwinkel stehen...

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Autor: - Heinz Bayer

12.11.2014 - DrehPunktKultur

Deine Geschichten saug ich auf wie ein Vampir

Georg Clementi hört auf die großen Themen - und eben auch auf die Einzelheiten.

So nahe die Themen auch an unserem Leben sind: Der Horizont ist über-zeitlich... Da werden wir dort abgeholt, wo wir stehen. Mit den „Zeitliedern 2“ nimmt Georg Clementi uns aber mit auf Aussichtspunkte, von denen aus wir mehr und konturenstärker wahrnehmen...

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Autor: - REINHARD KRIECHBAUM

05.11.2014 - Ö1 "Spielräume"

Nach dem großen Erfolg seines Debutalbums 2012 ist nun Clementis zweite Zeitlieder-CD erschienen. Die trifft aber so was von ins Schwarze. Macht gleich am Anfang klar: Hier liebe Leute, hier gehts ums Eingemachte, ums Leben. Die Verpackung mag ein Lied mit hübscher Schleife sein, aber drin findet ihr blutige Herzen, ungeliebte, ungewollte, ermordete Kinder, Tiere bestialisch maschinell zu Tode gebracht.
Nach seinem gelungenen Debut, verblüfft Georg Clementi mit 18 neuen Zeitliedern, die keine Spur von Ermüdung oder Unsicherheit erkennen lassen, ganz im Gegenteil. Mir scheint, Clementi ist noch schärfer, noch fokussierter geworden. Obwohl die Lieder des Südtiroler Schauspielers noch immer ihre gewisse Leichtigkeit auszeichnet, legt er den Finger noch viel öfter dorthin, wo es wirklich, wirklich weh tut. Noch stärker als bei der ersten CD entsteht bei der zweiten der Eindruck, es mit einem Spiegel der Gesellschaft zu tun zu haben. Der Blick in diesen Spiegel ist oft schmerzvoll und kaum zu ertragen. Z.B. im "Lied eines ungeborenen Mädchens". Manchmal ist er aber auch liebevoll und nachsichtig und kreiert eine ganz wunderbar schwebende Stimmung. Etwa die Schilderung einer Piazza, wie sie in den wärmeren Gegenden unserer Welt so typisch ist. Wir sitzen als Fremde im Kaffeé und sehen den Menschen beim Leben zu.

Autor: - Mirjam Jessa

14.10.2014 - Radio Sunshine

Georg Clementi ist seit 2012 sehr erfolgreich mit den "Zeitliedern" unterwegs. Im September hat er sein neues Album "Zeitlieder2" veröffentlicht.

Seine Inspiration für die "Zeitlieder" holt sich Georg Clementi aus Artikeln der Wochenzeitung "Die Zeit". Dabei kann ein ganzer Text genauso Auslöser für einen neuen Song sein wie eine kleine Überschrift. Es entstehen wunderbare Momentaufnahmen aktuellen Zeitgeschehens, mal kritisch - nachdenklich, mal voller Witz und Lebensfreude. Begleitet wird Georg von zwei Vollblutmusikern: Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon und Tom Reif an der Gitarre. Gemeinsam werden die Texte aus der Feder Clementis vertont, mit ihrem Bühnenprogramm begeistern sie regelmässig das Publikum. 2012 gewannen sie zurecht beim renommierten deutschen Chanson- und Liedwettbewerb "Der Troubadour" den ersten Preis. Die drei präsentieren das Genre des Chansons so überzeugend, mit so viel Lust und Lebensfreude, dass man als Zuhörer einfach nur begeistert sein kann. Sie live zu erleben ist ein besonderes Erlebnis, denn zum Sänger gesellt sich hier auch noch der Schauspieler Georg Clementi und dieses Gesamtpaket macht den Abend zu einem unvergesslichen Genuss.

Orginalartikel hier

Autor: - Barbara Bonmann

07.10.2014 - Salzburger Nachrichten

Wieviel Klugheit auf so eine kleine Silberscheibe passt

...Im CD-Player läuft die Neue von Georg Clementi. Sie heißt "zeitlieder 2"... Clementi stammt aus Südtirol. Er lebt in Salzburg. Ich höre ihm zu und denke: "Da haben wir irgendwie im Lotto gewonnen, dass so einer hier bei uns ist".

Klickt hier um Heinz Bayers Kolumne im Original zu lesen.

Autor: - Heinz Bayer

24.09.2014 - Dorfzeitung

Am 18. September 2014 stellte der in Salzburg lebende Chansonnier Georg Clementi in der Kunstbox Seekirchen seine zweite Zeitlieder CD vor. Ideengeber war bei vielen der Texte seine Lieblingszeitungf DIE ZEIT, wobei er bei der Auswahl der erzählten Geschichten den empfindlichen Nerv der Jetztzeit (Lied eines ungeborenen Mädchens) punktgenau trifft.

Clementi spricht Themen an, die unangenehm berühren und verpackt sie in Musik, die unter die Haut geht. Seine kongenialen Partner, Sigrid Gerlach-Waltenberger (Akkordeon) und Tom Reif (Gitarre) tun das ihre dazu.

Es war ein beeindruckender Abend in Seekirchen mit perfekt dargebotener Musik, die oft ein Kribbeln auf der Haut verursacht und ans Herz geht. Es ist Musik zum Zuhören, einfaches Berieseln geht gar nicht. Es ist Musik wie ich sie mag. Freunde deutscher Chansons werden begeistert sein!

 

Orginalartikel hier

Autor: - Karl Traintinger

19.09.2014 - www.kunstbox.at


 

Die Protagonisten stehen auf der Bühne, das Publikum ist da, die Atmosphäre passt – was muss man jetzt noch tun? Ganz einfach, meint Georg Clementi gleich zu Beginn – wir müssen gar nichts. Wir müssen uns nur freuen…

Aus der Welt des Müssens, also aus unserer Welt, kommt dann auch Anna. Anna ist die Figur des ersten Liedes und eine von uns. Sie lebt ein Kunst-Leben zwischen Hochglanzkarriere und schlaflosen Nächten, zwischen Facebook-Glamourgirl und Burn-Out-Ruine, Anna ist eine von uns.

Und schon beim ersten Song wird Georg Clementi seinem weit vorauseilenden Ruf gerecht. Seine sprichwörtlich greifbare Energie und seine überschäumende Lust am Erzählen macht sich breit. Clementi ist wie ein Buch, das einen alles rundherum vergessen lässt und das man dem Leser, der von einer Seite auf die nächste giert, nur unter Lebensgefahr aus der Hand nimmt.

Als geborener Chansonnier ist Clementi ein hochemotionaler Interpret, wird aber niemals weinerlich oder platt. Selbst wenn er vom asiatischen Mädchen singt, dessen chromosomenfehlerhaftes Leben endet, bevor es den ersten Atemzug tun kann, steht Clementi hinter dem Spiegel und erzählt, während das Publikum den Tränen nahe ist.

Bei so viel Kraft hinter dem Mikro darf auch die musikalische Begleitung nicht hinter dem Sänger stehen, sondern gleichauf daneben. Sowohl Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon als auch Tom Reif an der Gitarre übernehmen ihren Teil als Co-Autoren in Clementis Geschichten mit brillantem Feingefühl. Die beiden MusikerInnen bringen schon als Begleiter das Publikum zum Staunen. Wenn Gerlach und Reif aber ihre Soli übernehmen, bekommen auch die konzerterfahrensten Zuhörer weiche Knie. Es schwallt in einer Dichte und Akkuranz vom Bühnenpodest, dass man gerne die Augen schließt, um nur ja nichts zu verpassen.

Ungewöhnlich und deswegen wohltuend anders, ist das Betreff in Clementis Liedern. Für das wenig Greifbare und zu Nebulose, als dass man es in einer kurzen, berührenden Geschichte festmachen könnte, ist sich das Trio zu schade. Also machen die Drei einen großen Bogen um Liebe, Tod und Teufel im Allgemeinen, also genau jene Themen, auf die sich so viele Liedermacher mit Vorliebe stürzen. Clementi erzählt lieber von der roten Insel, einem roten Hausdach im Hochwasser irgendwo in Österreich. Er erzählt vom Himmel über Berlin und einem Polizisten darunter. Oder er erzählt vom Genuss eines saftigen Stück Schweinefleisches – natürlich aus Sicht des Schweines.

Es sind diese konkreten, kleinteiligen Bilder, samt genau passender musikalischer Inszenierung, die den Konzertabend mit Gerlach, Clementi und Reif um vieles spannender und fesselnder machten als gewohnt und die Formation von allen anderen unterscheidet. Zusammen mit Clementis unnachahmlichen Ausdruck zwischen weltmännischem Laissez-faire und detailverliebtem, emotionalem Fokus wurde das Emailwerk an diesem Abend zur musikalischen Bücherei. Eine schöne Geschichte.

Originalartikel hier

Autor: - Markus Weilch

27.01.2014 - Folker

Wo holt ein Liedermacher seine Inspiration her? Der Schauspieler, Sänger und Komponist Georg Clementi aus Bozen fand seine Quelle in Artikeln der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit. So etwas kann zu einer anstrengenden Übung verkommen, nicht aber bei Georg Clementi: Seine Lieder sind voller Poesie und Melancholie. Sie sind lebenstrunken, nicht selten schwermütig und hüpfen auch einmal ganz leicht. „Blau wie die Seine“, nach einem Artikel von Georg Randow, ein opulent sinnliches Chanson mit Musettecharme, macht den Auftakt des Albums. Als ob die Geister von George Brassens und Jacques Brel ihre schützende Hand über das Lied und die weiteren Stücke des Albums gehalten hätten. Sigrid Gerlach-Waltenberger (Akkordeon), Tom Reif (Gitarre, Bass) und Robert Kainar (Percussion) lassen sich genüsslich von dieser Hand leiten. „Heimat“ heißt eines der eindrücklichsten Zeitlieder. Eigentlich verbindet alle Lieder die Suche nach einem Stück Zuhause. Manchmal, wie im ergreifenden „Kinderknast von Lesbos“ über jugendliche Flüchtlinge aus Afghanistan, bleibt die Tür verschlossen. Im herbsüßen „Salzburg im Schnee“ über Georg Clementis Wahlheimat gelingt das Heimatgefühl für einen Moment.

Originalartikel hier

Autor: - Martin Steiner

30.12.2013 - Salzburger Nachrichten

Die Zeit heilt viele Wunden

Winterfest. Georg Clementi zerpflückt seit Jahren „Die Zeit“. Im Spiegelzelt erweckte er am Samstag Reportagen und Kolumnen zu neuem Leben.

Von Marketing hat Georg Clementi keine Ahnung. Gleich dem zweiten Lied des Abends schickt er im Spiegelzelt im Volksgarten einen Satz voraus, der heute keinem Politiker mehr über die Lippen kommt: „Sie müssen dieses Lied jetzt ertragen.“ Das Lied handelt von einer wahren Begebenheit. Es heißt „Kinderknast von Lesbos“. Clementi hat es mit der Akkordeonistin Sigrid Gerlach-Waltenberger und dem Gitarristen Tom Reif nach einer Reportage des Wochenmagazins „Die Zeit“ vertont. Es handelt von einem afghanischen Flüchtling. Der 16-Jährige drohte vor Griechenland zu ertrinken. „Ihr schlaft heute in Europa – und meine Arme werden schwer“, singt Clementi. Der Satz bohrt sich mitten ins Herz der Zuhörer.

Diese versprachen sich im Spiegelzelt einen schönen Abend. Nach diesem Lied herrscht aber betroffene Stille. Darf man so ein Lied beklatschen? Ja. Doch. Etwas später. Aber die kurze Stille gab Clementi recht. Er ist überzeugt, dass man mit Worten und Musik Menschen berühren kann – immer noch. Seit Jahren zerpflückt er schon „Die Zeit“. Zuvor machte er sich bei Schopenhauer schlau. Der schrieb mal: „Zeitungen sind die Sekundenzeiger der Geschichte.“ Und die Geschichten, die Clementi erzählt, sind alle aus der „Zeit“ – also aus dem Leben gegriffen. Sie handeln von der Schwerelosigkeit einer Nacht („Blau wie die Seine“), von der Sehnsucht („Nächste Abfahrt Frühling“), vom Liebesspiel der Tauben („Sie tun’s schon wieder“), aber auch von der Gier („Ich kann nur billig“). Für „Salzburg im Schnee“ griff er selbst zur Feder: Das ist eine Hommage an die Schönheit dieser Stadt – die sehe er aber erst, wenn hier „Schnee auf jeden Zorn“ fällt, die Stadt also „abkühlt“ – kurz: „die Klappe hält“. Als Lohn erhält er minutenlangen Applaus.

Beim Klatschen fällt ein Satz von Voltaire ein: „Alles, was zu dumm ist, um gesprochen zu werden, wird gesungen.“ Clementi schaffte es tatsächlich, diesen Satz umzudrehen: Er sang federleicht und lebensbejahend über etwas, worüber heute kaum noch jemand lesen mag: über das wahre Leben da draußen – mit all seinen Höhen und Tiefen. Wer diese Lieder daheim hören mag: Es gibt eine CD. Internet: www.zeitlieder.de

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Autor: - peteR gnaiger

27.11.2013 - Salzburger Nachrichten

Eine Spalte Kraft, eine Spalte Schwerelosigkeit

Heute ist hier kaum Platz. Aber Gottseidank noch genug, um zu informieren und ein Lied abzudrucken.

Am Montag wurden viele Gastronomen mit dem Titel "Leader of the year" ausgezeichnet - erfuhren wir vom Gastro-Fachmagazin Rolling Pin. Aus Platzmangel können wir nur die Kategorien anführen (weisen aber - wie sicher gewünscht, weil dick angeführt - auf die Sponsoren hin): Koch des Jahres (powered by All-Clad), Sommelier des Jahres (powered by Nespresso), Maître des Jahres (powered by Carpe Diem), Patissier des Jahres (powered by Textura), Biersommelier des Jahres (powered by Kolarik & Leeb), F&B-Manager des Jahres (powered by QimiQ)... Wir gratulieren allen Ausgezeichneten von Herzen und bedanken uns ausdrücklich bei den "Kraftspendern" für deren Unterstützung.

Nach dieser Werbeeinschaltung geht es jetzt weiter mit dem Musette-Chanson "Blau wie die Seine" von Georg Clementi (powered von Geri von Randow, "Zeit"-Redakteur).

Die Köchin ist sehr schön - hat kastanienfarbne Haut - mit dem Teller brachte - sie dir Afrika. Und du hast ihr wildes Fleisch - bis auf die Knochen abgekaut - es geliebt und wusstest nicht mal, was es war.

Denn du bist - blau wie die Seine, du bist blau wie das Meer, Du bist blau wie ein Meteorit - der dich trifft in Paris - völlig schwerelos - und der Wein fließt - und wir fließen mit.

Und ich tanz mit der Köchin - und dazwischen fällt ein Glas. Denn wir sind …
... jetzt hoffentlich animiert. 

 

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Autor: - Peter Gnaiger

02.11.2013 - www.entdeckerei.at

Aus der >Zeit< werden Lieder

Preisgekrönter Ohrenschmaus. Georg Clementi singt, als hinge sein Leben davon ab. Mit Charme und Hingabe verzaubert der Künstler die Menschen. Er spielt, er singt, er ist. Mit jeder Faser und einer Authentizität, die nicht mehr oft zu finden ist. Inspiriert von der Wochenzeitung >Die Zeit< kreiert der Südtiroler Schauspieler, Sänger und Regisseur Chansons, die berühren. Ein Gespräch über die >Zeitlieder< und das Leben…

Herr Clementi, wie wird aus der >Zeit< ein Lied?

Das ist ganz unterschiedlich. Mal ist es eine knackige Überschrift wie: “Liebe, Tod und Wetter”, manchmal eine beschriebene Situation, zum Beispiel: Flüchtlinge, denen bei der Überfahrt von der Grenzpolizei mitten am Meer das Schlauchboot zerschossen wird. Oder nur ein Satz wie: “Es gibt bessere Orte für eine Nierenkolik als die ostsibirische Wildnis”, der mich anregt. Wichtig sind mir Themen, die ich entweder mit viel Poesie oder mit viel Humor verarbeiten kann. Am glücklichsten bin ich, wenn sich beides trifft.

Was bedeutet Singen für Sie?

Lächelnd auf die Welt zu sehen und seine Betrachtungen lustvoll mit anderen zu teilen.

Wer sind Ihre Vorbilder?

Ich liebe so viele Künstler, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Leichter fällt es mir zu sagen, was ich mag – und was nicht: Ich mag Großzügigkeit auf der Bühne und ich hasse Eitelkeit. Ich liebe geistreiche Einfachheit, Verständlichkeit mit Tiefgang. Ich mag Künstler, die sich bewusst sind, dass sie niemals allen gefallen können und die mit ganzem Herzen arbeiten.

Wann fühlt es sich so richtig gut an, auf der Bühne zu stehen?

Es gibt kaum einen besseren Ort als die Bühne, aber sie ist nur dann ein guter Ort, wenn sie von freundlicher Zuneigung, Wohlwollen und Freude umgeben ist. Die beste Voraussetzung dafür sind großzügige Künstler, die viel von sich verschenken, auch untereinander, und ein großzügiges Publikum, das viel zurückgibt.

Was entdecken Sie gerne?

Gutherzige Menschen, humorvolle Weisheit. Dankbarkeit.

Was sind Ihre persönlichen Glücksmomente?

Die meisten erlebe ich mit meiner Frau und den drei Buben. Dass ich meinen Beruf so sehr liebe, hilft natürlich auch, um nicht in Griesgram zu versinken.

Wem hören Sie gerne zu?

Meinem kleinen Joshua. Der ist jetzt neun Monate alt und spricht eine herrlich komische, vergnügte und oft weittönende Lautsprache.

Was war Ihre größte und schönste Auszeichnung?

Es ist toll, Preise zu gewinnen, so wie gemeinsam mit meinen Musikern Sigrid Gerlach-Waltenberger und Tom Reif in Stuttgart und Potsdam für die >Zeitlieder<. Diese Anerkennungen tun natürlich gut. Die größte Auszeichung ist aber ein glückliches Publikum.

Worauf sind Sie stolz?

Nach einer Theatervorstellung kam einmal eine Frau auf mich zu und sagte: “Vor 15 Jahren ist mein Mann gestorben. Heute habe ich zum ersten Mal wieder gelacht.” Darauf bin ich sehr stolz.

Was macht ein gutes Chanson aus?

Ein geistreicher Text, verbunden mit eingängiger Musik. Ein gutes Chanson fährt dir stereo, geradewegs und gleichzeitig in Herz und Hirn.

Ist es schwierig, auf Deutsch zu singen?

Aber nein, wieso denn? Englisch singen, das ist für mich schwer. Oder Finnisch.

Wo werden die Zeitlieder demnächst zu hören sein?

Am 7. November in Saalfelden, am 8. und 9. November im Emailwerk in Seekirchen und am 28. Dezember 2013 beim Winterfest in Salzburg. Im Frühjahr werden wir uns hauptsächlich der zweiten Zeitlieder-CD widmen und einige Konzerte in Deuschland und Südtirol spielen.

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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Autor: - Micky Kaltenstein

16.10.2013 - Ö1 "Spielräume"

Trotz der exzellenten deutschen Texte gelingt Georg Clementi so etwas wie südländische Leichtigkeit und auch in den kritischsten Liedern schwingt noch eine ansteckende Lebenslust mit. Mit den "Zeitliedern" ist ihm ein Clou gelungen.

Heute in den Spielräumen der Chansonnier Georg Clementi, dem zusammen mit der Akkordeonistin Sigrid Gerlach-Waltenberger und dem Gitarristen Tom Reif verführerische Chansons gelingen, die auch eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort sind. Denn sie sind im wahrsten Sinne des Wortes erlesene Lieder.

Für mich ist Georg Clementi eine richtige Entdeckung, denn seinen Liedern eignet über alles Qualifizierbare hinaus, wie die guten Texte, oder die perfekten und trotzdem sehr unaufdringlichen Arrangements, ihnen eignet das gewisse Etwas.

Autor: - Mirjam Jessa

15.10.2013 - Ein Achtel Lorbeerblatt

CD-Rezension

...Als ich Clementi’s „Zeitlieder“ in den CD-Player schiebe, habe ich ein ganz klares Bild von ihm vor Augen: Wie er auf der Bühne steht und sich vollkommen dem Moment hingibt...Er geht in jeder Rolle auf, die er in seinen Liedern darstellt und er versteht es, die Mengen durch sein Charisma zu begeistern. Wenn Clementi auf der Bühne steht, dann vermittelt er nicht nur einen Inhalt, ein Gefühl, sondern ein Lebensgefühl. Da ist diese spezielle Stimmung, die er durch seine bloße Präsenz zu erzeugen versteht. Eine gewisse Spannung, ein Knistern. Und nun diese CD, die auf den ersten Blick ziemlich nüchtern daher kommt.

Die Musik ganz ohne dieses wandelbare Gesicht dazu. Kann dies so funktionieren?
Nun, ich gebe zu, dass ich mich kurz daran gewöhnen muss, zu lauschen, ohne Clementi‘s Gesicht zu sehen. Doch dann werde ich hinweg getragen von den stimmigen Arrangements aus Gitarre, Bass und Percussion, die die 13 Zeitlieder so wunderbar untermalen. Und da ist dieses Akkordeon, das Sigrid Gerlach-Waltenberger so feinfühlig spielt, dass es einmal die tiefsten Sehnsüchte weckt („Das Meer ist ein Versprechen“) oder das französische Flair so originalgetreu einfängt, dass man die Seine und die Straßen von Paris direkt vor Augen hat und sein Weinglas heben möchte („Blau wie die Seine“), um mit dem Liedermacher anzustoßen.

...Die Themen der CD sind aktuell...Deutlich wird diese Aktualität beispielsweise beim Stück „Der Kinderknast von Lesbos“, das die verzweifelte Reise von minderjährigen afghanischen Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa beschreibt. Auf der Homepage zur CD (www.zeitlieder.de) kann der Interessierte nun alle Liedtexte und die dazugehörigen Zeitungsartikel lesen. Und dies ist in jedem Fall zu empfehlen, denn dadurch wird erst richtig deutlich, auf welch geniale Weise sich der Chansonnier Clementi die Themen angeeignet und zu seinem eigenen Liedgut gemacht hat.

Ein Beispiel dafür ist das Stück „London“. Clementi fängt gekonnt die Schnelligkeit der Großstadt ein und zwar auf eine Art und Weise, dass es einem beim Zuhören den Atem raubt. Er singt von Hektik, dem Abtauchen in der Großstadt, der Verschmelzung der Nationalitäten und den Gegensätzen, die man überall erspähen kann. Und schon geht das Kopfkino an und man sieht die gestressten Menschenmassen, die sich genervt durch die Straßen schieben. Dazwischen gibt es die Sachinformationen über die Einwohnerzahl skurril dargebracht, ähnlich wie bei einer Stadtführung mit einem durchgeknallten Reiseführer. Da ist es wieder, das für Clementi typische schelmische Element. Und diese Inszenierung des Liedes ist kaum verwunderlich, schließlich handelt es sich bei unserem Künstler nicht nur um einen Liedermacher und Chansonnier, sondern auch um einen Schauspieler und Regisseur.
Die anfänglichen Sorgen, ob eine rein akustische Präsentation nicht etwas vermissen lasse, können folglich aus den Köpfen gestrichen werden: Der Schauspieler beherrscht sein Handwerk und versteht es, uns akustische Einblicke in seine Welt zu geben. Die Bilder entstehen von selbst: Wir formen sie in unseren Köpfen, wenn wir seiner Stimme und seiner Musik lauschen und uns treiben lassen.

Mein persönlicher Höhepunkt der CD ist die melancholische Nummer 12 „Salzburg im Schnee“. Hier zeigt sich Clementi von einer ruhigeren Seite. Zu diesem Lied gibt es keinen Zeit-Artikel, denn es ist ein persönliches Stück, das von Abschied und Verarbeitung handelt. Die Stadt ist verschneit und mit ihr alle Bürger, egal ob arm oder reich. Der Schnee bedeckt alles und man kann sich zurückziehen.

Und die Hauptfigur des Liedes beobachtet dies alles und versucht, sich von einer Liebe zu erholen, die zu Ende gegangen ist („Es fällt Schnee auf alle Straßen, es fällt Schnee auf jeden Zorn. Ich streu Salz in meine Wunden, schlaf mich aus und beginn von vorn“). Neben den gesellschaftskritischen und unterhaltsamen Liedern, die Clementi schreibt, ist es schön, ihn einmal von einer anderen, verletzlicheren Seite zu erleben. Doch verfällt er dabei nicht ins Selbstmitleid, sondern hat durch das Arrangement seines Liedes eine winterlich-warme Stimmung geschaffen, die vor allem durch das Akkordeonspiel getragen wird, welches an das gemütliche Treiben eines Weihnachtsmarkts erinnert. Auf diese Weise fällt es dem Zuhörer nicht schwer, sich nach einem traurigen Lebensabschnitt wieder mit sich und der Welt zu versöhnen.

Kurzum: Clementi hat mit seiner neuen CD „Zeitlieder“ unterstützt durch Robert Kainar (Percussion), Sigrid Gerlach-Waltenberger (Akkordeon) und Tom Reif (Gitarre, Bass, zusätzliches Schlagwerk) ein abwechslungsreiches, vielseitiges musikalisches Werk geschaffen, das einen zum Schmunzeln oder zum Träumen verleitet. Er lässt uns eintauchen in die unterschiedlichen Schauplätze seiner Stücke und es gelingt ihm, dass wir uns schnell zuhause fühlen...

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Autor: - Mare Schwind

07.10.2013 - Stuttgarter Nachrichten

Stuttgarter Nachrichten

Autor: - Bettina Hartmann

18.07.2013 - Echo

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Autor: - Andrea Hinterseer

03.07.2013 - Bezirksblatt Tennengau

bezirksblatt tennengau

Autor: - Silke Stein

01.06.2013 - Salzburger Fenster

Salzburger Fenster

Autor: - Petra Suchanek

10.05.2013 - Dolomiten Magazin

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Autor: - Klemens Riegler

01.05.2013 - In Südtirol

In Südtirol

04.04.2013 - ff - Südtiroler Illustrierte

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Autor: - Markus Larcher

20.01.2013 - Liederbestenliste

Die persönliche Empfehlung Lied – Februar 2013
Georg Clementi – Das Kopftuch
Empfohlen von: Christian Beck, Berlin

Liederbestenliste

Hier ein Auszug:

"…Womit das Lied schon einmal über eines der gewichtigsten Qualitätsmerkmale verfügt, über das Lieder zu aktuellen Themen verfügen können: Unentscheidbarkeit, einen bleibenden Konflikt. Im vorliegenden Fall, in dem auf erstaunliche Weise noch im Kleinsten niemals das Große und Ganze verloren geht, ganz besonders. Ausgesprochen gut bekommt dem heißen Thema, dass es hier im leichten Reggae Riddim so gefällig groovend daherkommt. Griffiges melodisches Grundmotiv, klare Struktur, entspannter Rhythmus, luftig locker schwebender, ausgesprochen freundlicher Grundduktus – wenn auch immer wieder gekontert von den energisch zupackenden Ausbrüchen Clementis, wenn die kurze Grundsatzrede etwas Nachdruck verlangt. Das alles mit Sigrid Gerlach-Waltenberger und Tom Reif in höchstem Maße sachdienlich gekonnt dargeboten. Und wohl ganz offensichtlich auch noch mit einiger Ironie...Dazu zumindest für Freunde eingängiger Popmusik einiger potenzieller musikalischer Genuss – viel mehr kann man von einem Lied nicht verlangen." 

Wer den kritischen Text als Ganzes lesen möchte, klickt hier.

Autor: - Christian Beck, Berlin

29.11.2012 - Salzburger Nachrichten

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Autor: - Peter Gnaiger

23.11.2012 - Salzburger Stadt Nachrichten

Stadtnachrichten

22.10.2012 - Eßlinger Zeitung

Georg Clementi ist der „Troubadour“

Der 43-Jährige gewinnt den Chanson- & Liedwettbewerb im Hotel Le Méridien

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Jury-Mitglied Katja Ebstein (rechts) überreicht Georg Clementi (Mitte), Sigrid Gerlach-Waltenberger und Tom Reif den Troubadour 2012. Foto: Simoncev
 
Stuttgart (ts) - Feinkost für Gaumen und Ohren servierte das Stuttgarter Hotel Le Méridien am Samstag bei der achten Auflage des Chanson- & Liedwettbewerbs, dem Troubadour 2012. Nach vier Gängen und Auftritten von vier Finalisten waren sich Jury und Publikum einig, Georg Clementi ist der würdige Sieger. Der Salzburger Chansonier überzeugte mit seinen witzig intelligenten Texten und gehaltvollen Melodien.

Mit dem Zitat von Peter Maffay: „Es ist mir lieber jemand singt falsch, als dass er gar nicht singt“ eröffnet Hoteldirektor Bernd Schäfer-Surén den musikalischen Galaabend im Le Méridien. Die deutsche Sprache sei in der Musik immer mehr im Kommen und man freue sich, dass der Chanson- & Liedwettbewerb nun schon zum achten Male stattfinde, so Schäfer-Surén. Die Auswahl der 16 Teilnehmer war der Jury, unter dem Vorsitz von Künstlerin Katja Ebstein, auch 2012 wieder sehr schwer gefallen. Schließlich gingen in diesem Jahr über 100 Bewerbungen ein. Doch sich an zwei Wettbewerbsabenden für vier Finalisten zu entscheiden, war bestimmt noch eine viel größere Herausforderung. Eva Kuen, Lukas Meister, Oliver Gehrung und Georg Clementi hatten es dann in die Endrunde geschafft und konnten am Samstag noch einmal ihr Bestes geben. Doch zur Einstimmung zeigt zunächst Till Seifert warum er der würdige Träger des Förderpreises ist. Seine Wortwahl trifft den Nerv der Zeit - ein gelungener Einstieg, wie viele Gäste fanden. Doch dann wurde es ernst, die Finalisten waren gefordert und Eva Kuen machte mit ihrer Band Herrenbesuch den Anfang. Sehr poetisch nahm sie die Zuhörer mit auf eine Reise in die Welt der Fantasie. Dafür bekam sie am Ende einen Sonderpreis verliehen. Ihr folgten Lukas Meister und Oliver Gehrung mit witzigen Einlagen, die für Heiterkeit sorgten. Beide erzählen in ihren Texten vom Leben. Dafür gab es für gab es vom frischgebackenen Papa Gehrung den dritten und für Student Meister den zweiten Platz.

Aber wie es so oft heißt, kommt das Beste ja bekanntlich zum Schluss. Dies traf auch am Samstag im Le Méridien zu. Denn Georg Clementi begeisterte die Jury und das Publikum gleichermaßen. Mit seinen „Zeitliedern“, die allesamt von Artikeln der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ inspiriert sind, gewann er am Freitag zunächst den Publikumspreis. Begleitet von Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon und Tom Reif an der Gitarre überzeugte der Salzburger Chansonier dann auch die Jury und gewann damit den Troubadour 2012.“Zu Recht“, wie Katja Ebstein fand, „er hat uns alle vom Hocker gerissen“.

Autor: - http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/stuttgart/stuttgart/Artikel949054.cfm

21.10.2012 - Stuttgarter Nachrichten

Troubadour Stuttgarter Nachrichten

Autor: - Bernd Heiden

29.09.2012 - Konzertkritik

Reichenhaller Tagblatt

Autor: - Katharina Stochhammer

11.03.2012 - Bericht zur Konzertpremiere

Liebeslieder mit doppeltem Boden
 

Gäbe es in Österreich ein Radioformat für Chansons wie in Frankreich, wäre Georg Clementi längst ein großer Star. Er ist zweifellos ein Multitalent, der viele Formen des Geschichtenerzählens beherrscht und mit seiner vereinnahmenden Gesangstimme seinen neuesten musikalischen Kreationen einen wunderbaren Ausdruck verleiht.

Tiefgehende, berührende Lieder, zum Teil in der Tradition der französischen Chansons, paaren sich hier mit Inhalten, die prägend unsere Zeit bestimmen. Inhalte, die der gleichnamigen Hamburger Wochenzeitung entnommen sind und von Clementi zu Kunstwerken weiterverarbeitet werden. Zu Liebesliedern, gerichtet an unsere Welt, aber viele davon mit doppeltem Boden, wie zum Beispiel die satirische Betrachtung des „Die Zeit“-Kolumnisten Harald Martenstein mit dem Titel „Das Kopftuch entfaltet radikalere Wirkung als ein Dieter-Bohlen-Tattoo“. Bei einem Lied wie diesem öffnet Clementi seinen ganzen künstlerischen Werkzeugkasten: Er beschreibt ein Thema, das schlimmer nicht sein könnte, den anhaltenden Rassismus gegen Muslime im westeuropäischen Alltag und bringt das Publikum dazu, lachend mitzuklatschen. Das führt nicht dazu, dass dieses Thema verharmlost wird, sondern viel mehr zum Nachdenken, besonders, wenn man dann eine Nacht darüber geschlafen hat.

Nachhaltige Geschichten, jenseits aller Plattitüden, das ist der Weg dieses Georg Clementi, hier lotet er Befindlichkeiten zwischen Sinn und Sinnlichkeit aus. Traumwandlerisch, betörend und anrührend, verwoben in Melodien, mal zum Bersten kraftvoll, mal umarmend, mal voll versponnener Innigkeit.

Kongenial begleitet wird der dichtende Sänger und Schauspieler von Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon und Tom Reif an der Gitarre. Die beiden entführen mit ihrer Spielweise die ZuhörerInnen auf eine Reise durch französische Straßencafés und verführen zum Träumen. Ein Wechselspiel von dezent bis temperamentvoll begleitet den Sänger durch jedes musikalische Terrain, ein Wechselspiel zwischen tanzenden Musette-Melodien vom Akkordeon und virtuosen Gitarren-Riffs.

Dieser Premierenabend endete, wie er enden musste - mit einem Publikum, dessen frenetischer Jubel das Trio des Georg Clementi bis in die Bar des Emailwerks begleitete. Und dort erzählte mir der Künstler, dass er ein Lieblingswort habe: Großzügigkeit. Ein Wort, das ihm während einer Jurytätigkeit einmal ans Herz gewachsen sei. Ein Wort, das dieses spezielle Werk „Zeitlieder“ von Georg Clementi gut beschreibt. Denn Großzügigkeit ist eine Tugend, die darin besteht, ohne Verpflichtung oder Zwang anderen Leistungen oder Werte in einem Umfang zukommen zu lassen, die über das normale Maß oder das üblicherweise Erwartete hinausgehen. Und das ist bei dieser Premiere geschehen.

(lf)

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Autor: - Leo Fellinger

- Kommentar im MusenLust-Blog

Lieder auf der Höhe der ZEIT

Wie macht das der Clementi? Er pickt einen sperrigen Satz wie „Es gibt bessere Orte für eine Nierenkolik als die ostsibirische Wildnis“, aus der ZEIT, der renommierten Hamburger Wochenzeitung, und macht ein Chanson daraus, ein Chanson über Sesshaftigkeit und Spießertum. Oder er nimmt die Glosse von ZEIT-Edelfeder Harald Martenstein mit dem Titel „Das Kopftuch entfaltet radialere Wirkung als ein Dieter-Bohlen-Tattoo“ und skizziert pointiert und witzig das Problem eines weiblichen Teenagers in unserer heutigen, ach so liberalen Welt, eine Möglichkeit zu finden, die Erwachsenen doch noch zu provozieren. Oder er lässt sich von einer preisgekrönten Reportage über den Kinderknast in Lesbos inspirieren und schreibt einen Gänsehaut-Song über die Tragödie von jungen Flüchtlingen aus Afghanistan. Nicht nur den zitierten Journalisten gefällt es, welch musikalische Meisterwerke Clementi aus ihren Texten macht. Auch das Premieren-Publikum im Seekirchner Emailwerk, einer Kleinkunstbühne nahe der Stadt Salzburg, war begeistert. 

In seinem aktuellen Programm „Zeitlieder“, das er mit zwei kongenialen Musikern, Sigrid Gerlach-Waltenberger am Akkordeon und Tom Reif an der Gitarre, geschaffen hat, kehrt Clementi zu seinen Wurzeln als Liedermacher zurück. Er textet seine Songs wieder selbst. „Die neuen Lieder sind das Beste, was ich je geschrieben habe“, sagt er unprätentiös. Dem kann ich nur zustimmen.

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Autor: - Claudia Karner

- Radiobericht zur Konzertpremiere

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Autor: - Manfred Baumann

- Pressestimmen zu Georg Clementi

Viele der Lieder zeugten von so unglaublicher Qualität, dass man meinen könnte, sie wären zeitlose Klassiker der Musikgeschichte. Kärntner Tageszeitung

Viel Sinn für Ironie, erfrischend poetisch und selbstkritisch, Leben eben. ff - Südtiroler Illustrierte

Wunderschöne Musik mit herzerfrischendem Humor und einer Portion Nachdenklichkeit, einfühlsame Liebeslieder, die einem Herbert Grönemeyer in Bestform zur Ehre gereichten...mit einer Intensität, als ob Jacques Brel höchstpersönlich die Patenschaft übernommen hätte. Salzburger Nachrichten

Die kabarettistische und schauspielerische Meisterleistung Clementis sorgen immer wieder für Begeisterung beim Publikum. Badische Neueste Nachrichten

Hingehen, mitleben! Salzburger Volkszeitung

Clementi, ein Meister auf den zwei Hochzeiten des Moderierens und Singens. Neue Tageszeitung

Ein Erlebnis. Klein & Kunst -Wien

Lieder, die aus dem Herzen kommen und unter die Haut gehen. SVZ

Nuancenreich und stimmlich variabel, er kennt keine Tabus, nimmt kein Blatt vor den Mund. Badische Neueste Nachrichten

Was für ein Mann. Kölner Stadt-Anzeiger

 

- Pressestimmen und Lobeshymnen zu den Zeitliedern

"Eine Hommage an das Leben" Salzburger Fenster

"Witzig intelligente Texte und gehaltvolle Melodien." Eßlinger Zeitung

"Grossartig." Friedl Bahner, Kulturforum Hallein

"Lieder, die so bewegen, dass beim Hören die Zeit stillsteht" Salzburger Nachrichten

"Gäbe es in Österreich ein Radioformat für Chansons wie in Frankreich, wäre Georg Clementi längst ein großer Star." Leo Fellinger"

"Eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort - Georg Clementi brilliert mit seinem Zeitlieder-Projekt." Reichenhaller Tagblatt

"Ein kleines Meisterwerk" ff

"Er hat uns alle vom Hocker gerissen." Katja Ebstein